Hanna von Pelz
Hanna von Pelz, geboren in Königsquelle, studierte nach dem Abschluß des Musikgymnasiums am Wiener Konservatorium bei Prof. Kastela und Prof. Equiluz. Nach dem Diplom der Klasse für Chanson, Musical und Operette in Wien, bei Prof. Werner absolvierte sie Meisterkurse bei Prof. Zimmermann, Julia Eder-Schäfer und Prof. D. Bender.
Es folgten Engagements am Jugendstiltheater Wien und Wiener Operntheater, wo sie vor allem in modernen Opern als Marja in "Der Revisor" von Werner Egk oder Antigone in "Oedipe" von George Enesco, aber auch als Kammerfrau in Giuseppe Verdis „Macbeth" auftrat. Sie sang die weiblichen Hauptpartien Claudine und Lucette in "Der Zauberbaum" von Christoph Willibald Gluck,
Larinda in "Der Handwerker als Edelmann" von Johann Adolph Hasse, Dorina in
"Der verhöhnte Eifersüchtige" von Giovanni Battista Pergolesi, Vespetta in "Pimpinone" von Georg Philipp Telemann, sowie die Colette in "Der bekehrte Trunkenbold" von Christoph Willibald Gluck. Seit 1996 ist Hanna von Pelz freiberuflich in den Bereichen Oratorium, Lied, Chanson und Filmmusik tätig. Mehrere Gastspiele führten sie u.a. an das Bayerische Städtebundtheater Passau.
Für die Konzertdirektion Landgraf ist sie als Hedi in "Zwei Herzen im Dreivierteltakt", als Sophie de Palma in „Meisterklasse“ und als eines der Girls in „Fifty-Fifty“ in den Spielzeiten 1996 bis 2000 auf Tournee zu sehen gewesen. Sie widmet sich seit verstärkt der Salonmusik und tritt seit 1996 regelmäßig mit dem Adonis Salonorchester auf. Sie ist die glänzende Stimme des Ensembles und bewegt sich stilsicher von der Opernarie bis zum Chanson.
Klaus Sonnabend
Geboren 1976 in Lüdenscheid. 3-jähriges Studium der Jazz- und Popularmusik an der Glenn-Buschman Jazzakademie. Fächer: Gitarre, Keyboard, Drums, Vocal. Konzerte mit div. Bands und Musikern (z.B. bei den Leverkusener Jazztagen, Coesfelder Jazztagen, Dortmunder Opernhaus). Zweitstudium zum Dipl. Sozialpädagogen / Dipl. Sozialarbeiter an der FH Dortmund Drittstudium zum Bachelor of Arts in Erziehungswissenschaften / Pädagogik an der Ruhruniversität Bochum bis 2007. Berufstätig seit 1996 als Musikschullehrer an der Music Store Musikschule Lüdenscheid 2002 Veröffentlichung des ersten Soloalbums „That’s my life“ 2002-2005 als Honorarkraft an der FH Dortmund tätig.
Veröffentlichungen von mehreren CDs (Jam:is, Beat the cat, Mr. So, Maxum,
Adonis Salon Orchester, Klaus Sonnabend,…). Div. Jobs im Radio und Fernsehen (Sportlergala im MDR, Chart*Show RTL,…). Sänger, Songwriter und Gitarist der Bands Beat the cat (1. CD Sommer 2003, Videodreh Sommer 2004, 2. CD April 2006), Jam:is (3 CD Veröffentl.) Begleitmusiker bei der RTL Chart*Show von Suzie Quatro, Andrea Bocelli, Kathrina and the waves, Kate Yannai,… Komponist und Produzent für div. Pop- und Jazzprojekte, sowie Firmenmusik. Gründer und Vorsitzender des Kulturvereins KultStädte e.V. zur Förderung von Jazz- und populärer Musik der Region Lüdenscheid. Klaus Sonnabend spielt im Salonorchester vorrangig Schlagzeug, singt aber auch und spielt Gitarre.
Stefan Weippert
Stefan Weippert studierte Musik mit Hauptfach Kontrabass an der Musikhochschule Würzburg und Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing, Personal und Organisation sowie Industriebetriebslehre an der Julius Maximilian Universität Würzburg. Nach Abschluss des Musikstudiums war er als Musiker in verschiedenen Orchestern (Kammerorchester Conrad von der Goltz, Württembergische Philharmonie Reutlingen u.a.) als Kontrabassist und später als Orchestermanager im Kammerorchester von der Goltz und bei der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim tätig.
Parallel zum Betriebswirtschaftsstudium (Abschluss als Dipl.-Kfm) arbeitete er von 1996 bis 2001 als Disponent, Dramaturg und Produktionsleiter bei der Konzertdirektion Landgraf. Seit August 2002 ist er Leiter des Kulturhauses in Lüdenscheid. Neben dieser Tätigkeit ist er als Moderator für Operngalas mit der Opera Romana und der Staatsoper Kharkov bei Gastspielen in Deutschland zu hören. Im Adonis Salonorchester ist er für die Konzeption der Programme, die Moderationen und die tiefen Töne zuständig.
Thomas Wurth
Thomas Wurth hat ein Jazzstudium an der Musikhochschule Köln mit den Hauptinstrumenten Trompete und Posaune abgeschlossen. Von 1992 bis 2003 war er Leiter der Musikschule der Stadt Wipperfürth und parallel dazu von 1998 bis 2007 Blechbläserdozent an der Musikschule Volmetal. Seit August 2007 ist er Blechbläserdozent an der Musikschule der Stadt Lüdenscheid. Seine musikalische Tätigkeit erstreckt sich von freiberuflicher Mitwirkung bei der Günther Noris Big Band, Five and Six, Mainstreet, Katharina Valente Tournee bis zur Begleitung
verschiedener bekannter Künstler wie Jennifer Rush, Deborah Sasson, Roland Kaiser bei deren Auftritten. Im Bereich Jazz ist er als Lead Trompeter des Blue Art Orchestras tätig und arbeitet regelmäßig mit namhaften Jazzmusikern bei Auftritten u.a.beim Kölner Jazzhaus Festival, den Leverkusener Jazztagen, dem Gummersbacher Jazzfestival, dem Internationalen Jazzfestival in St. Ingbert u.a. Thomas singt, spielt Trompete und Posaune und greift zur Überraschung des Publikums gelegentlich auch in die Tasten.
Frank Zabel
Frank Zabel erhielt seine erste pianistische Ausbildung bei Robert von der Beck und im Fach Violine/Viola bei Lieselotte Doenecke und Karin Schmidt an der MS Volmetal. Später, schon vor dem eigentlichen Studium, belegte er Kompositionskurse bei Prof. Theo Brandmüller und Prof. Martin Christoph Redel.
Frank Zabel studierte an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Pi-hsien Chen (Klavier) und bei Prof. Friedrich Jaecker sowie Prof. Roland Löbner (Tonsatz) von 1990 – 1995.
Seine Tätigkeit als Komponist umfasst Kompositionen für alle Besetzungen (vom Solo bis zum groß besetzten Orchesterwerk, seit 2002 auch mit Live-Elektronik. Seine Werke werden bei großen vielen Festivals gespielt u.a. in der Philharmonie Berlin, der Kulturhauptstadt Ruhr 2010, dem Bonner Beethovenfest, beim WarschauerHerbst, dem Oulunsalo Music Festival Finnland u.a.
Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge für die Berliner Philharmonie, das Beethovenfest Bonn das Alliage Quintett, den Westdeutschen und den Bayerischen Rundfunk, die Neue Philharmonie Westfalen, die Märkische Kulturkonferenz, die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung u.a.
Darüber hinaus ist Frank Zabel ist Preisträger folgender internationaler Kompositionswettbewerbe: Concorso Alfredo Casella Siena (2006), den Lutoslawski Award (2006), Luxembourg Sinfonietta (2005), Internationaler Kompositionswettbewerb für Kammermusik Tokio (2004), Aeolian Trio Composition Competition Kassel (2004), ALEAIII Competition Boston (2003), Premio Valentino Bucchi Rom (2000). Seit 2001 ist er Professor für Tonsatz und Gehörbildung an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (RSH) sowie von 2003 bis 2008 Geschäftsführender Direktor des Instituts für Tonsatz an der RSH. Von 1997 bis 2001 hatte er einen Lehrauftrag für Tonsatz an der Hochschule für Musik Köln und war davor von 1991 bis 2001 Lehrer an der Musikschule Lüdenscheid für Klavier, Theorie, Komposition und Improvisation. Im Adonis Salonorchester gibt er am Flügel den Ton an und gibt sich, wann immer er kann und es sich anbietet, hemmungslos seiner Leidenschaft zur E-Gitarre hin.